Halb so schlimm!
Als Sophia aufwacht, wundert sich sich: "Nanu? Wo bin ich?" Dann fällt ihr alles wieder ein: ihr Sturz mit dem Fahrrad, ihre Eltern, die sie sofort ins Krankenhaus gefahren haben und ihr gebrochenes Bein. Das hat nur einen riesigen Gipsverband. Das Bein schmerzt nicht mehr, aber trotzdem ist sie schlecht gelaunt. "Über eine Woche muss ich in dem blöden Krankenhaus liegen!", denkt sie. "Das wird vielleicht langweilig!"
Erst als sich Sophia im Zimmer umschaut, merkt sie, dass noch jemand da ist. Neben ihr liegt ein Mädchen, dessen Arm eingegipst ist. "Hallo!", ruft ihr das Mädchen zu. "Ich heiße Michelle, und du? Schön, dass ich nicht mehr alleine bin!" Nach bevor Sophia antworten kann, öffnet sich die Tür und eine Krankenschwester bringt das Frühstück. "Guten Morgen, ihr zwei! Bestimmt habt ihr einen Bärenhunger!"- "Mhh, lecker! Das sind ja frische Brötchen. Da gibt es daheim nur am Wochenende", rutscht es Sophia heraus. Hungrig stürzen sich die Mädchen auf das Frühstück. Dabei geht es ganz schön lustig zu, denn Sophia muss für Michelle alle Brötchen schmieren, da sie ihren Gipsarm nicht bewegen darf. Überhaupt verstehen sich die zwei ziemlich gut.
Am Nachmittag klopft es plötzlich an die Tür. Herein stürmt die halbe Klasse von Sophia und überreicht ihr ein Geschenk.
Sophia kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. "Super, dass ihr mich alle besucht! Und danke für die Knieschoner, die habe ich mir schon lange gewünscht!" Eine Freundin erzählt ihr": "Sei froh, dass du heute nicht in der Schule warst! Wir haben jede Menge Hausaufgaben bekommen."
Als am Abend Sophias Eltern zu Besuch kommen, berichtet sie begeistert von ihrer netten Bettnachbarin, ihren Kameraden aus der 1b und dem tollen Geschenk. "Eigentlich ist es jar gar nicht so schlimmt, im Krankenhaus zu sein", meint sie und lacht.
Hier sind einige Fragen zum Textverständnis und zum Inhalt der Erzählung über Sophia:
Was ist Sophia zugestoßen, weshalb sie ins Krankenhaus musste?
Wie lange muss Sophia laut ihren Gedanken im Krankenhaus bleiben?
Wie fühlt sich Sophia anfangs, als ihr klar wird, dass sie im Krankenhaus ist?
Wie heißt Sophias Bettnachbarin, und welche Verletzung hat das Mädchen?
Warum muss Sophia ihrer Bettnachbarin beim Frühstück helfen?
Was bemerkt Sophia Positives am Krankenhaus-Frühstück?
Wer stürmt am Nachmittag in Sophias Zimmer?
Was bekommt Sophia von ihren Besuchern geschenkt?
Warum meint Sophias Freundin, sie solle froh sein, nicht in der Schule gewesen zu sein?
Wie lautet Sophias abschließende Meinung zu ihrem Krankenhausaufenthalt am Abend?
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